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Rückblick!
• Im Juni wird Bernd Bösch zum Vorsitzenden des neuen Sportparkausschusses gewählt.
• Der Bau der Leichtathletik- und Schulsportanlage wird seither mit Hochdruck vorangetrieben, die Bauzeit um ein Jahr verkürzt, die Kosten um mindestens 1,5 Millionen Euro reduziert.
• Climate Star: Umweltgemeinderat Thomas Mittelberger kann am 22.Oktober diese internationale Auszeichnung für Lustenau in Empfang nehmen. 70 % CO2 Ausstoß im eigenen Bereich wurden eingespart.
• Neuer Bauamtsleiter: Im Oktober hat der neue Bauamtsleiter seine Tätigkeit aufgenommen. Entgegen der ursprünglichen Absicht der FPÖ einen Tiefbauingenieur oder einen Juristen mit dieser Tätigkeit zu betrauen, konnte gemeinsam mit der ÖVP und SPÖ ein Allrounder mit viel Erfahrung gewonnen werden.
• Das Biomasse –Nahwärme Projekt mit erneuerbarer Energie fürs Rathaus, die Kirche, das Theresienheim, den Reichshofsaal, die VS Kirchdorf und viele private Abnehmer ist auf Schiene. Im Jänner kann mit den Bauarbeiten begonnen werden.
• Begrenzung und transparente Darstellung der Wahlkampfkosten aller Fraktionen für die Gemeindewahl beantragt.
• Die schwerwiegendsten Angebotskürzungen beim Landbus konnten durch den Einsatz von Manfred Hagen auf ein erträgliches Maß begrenzt werden.
Grüne Gemeindepolitik als Mittelweg zwischen Gestalten, Mitbestimmen und Kontrolle
• Seit diesem Frühjahr Erhöhung der Kiki- Förderung sowie Neu! - Förderung von Fahrrad-Lastenanhänger! 25% vom Kaufpreis, max. 100 €
• Außenraumgestaltung beim Sozialzentrum Schützengarten. Erhalt und Einbindung des Kräutergartens in das demenzgerechte Konzept.
• Umweltleitbild für Lustenau erstellt und beschlossen. Information für alle LustenauerInnen im Mai übers Gemeindeblatt
• Biomasse – Nahwärme im Zentrum (Rathaus, Kirche, Reichshofsaal und andere Gebäude) mit großer Mehrheit beschlossen. Umsetzung ist bereits im Gange.
• Einführung des Mobilitätsschecks ( 15% Rückerstattung bei ÖPNV Jahreskarten) nach einer Idee von Manfred Hagen.
• Erfolgreiches Weiterführen der diversen Lustenau Mobil Aktivitäten. Ein gemeinsames Projekt des Bildungs- Umwelt- und Verkehrsreferates kompetent begleitet von der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit.
• Verbesserung der Arbeitsbedingungen für das Pflegepersonal in den Altenheimen – Abbau und Auszahlung der hohen Überstundenpolster.
• Erste Etappe zur Erstellung eines Kulturleitbildes umgesetzt – sehr differenzierte Bestandsaufnahme der kulturellen Vielfalt Lustenaus mit einer Vielzahl von Maßnahmen wird nun öffentlich diskutiert.
• Spatenstich für Gesundheits- und Betreuungszentrum Schützengarten. 1996 haben wir die Idee mit dem Neubau eines Pflegeheims und der Neugestaltung des Altbestands zu einem Gesundheitspark entwickelt. Jetzt freuen wir uns über den Baubeginn und darüber, dass ein bauökologisches Vorzeigeprojekt entsteht.
• Vernunft in Sachen Sportpark. Nachdem wir Grüne im Frühjahr 2008 klar für den raschen Bau der Leichtathletik- und Schulsportanlage und gegen den Bau eines zweiten Fußballstadions um 12,5 Millionen Euro stimmten, sind nun alle Fraktionen auf diese Position eingeschwenkt.
Bernd Bösch, Thomas Mittelberger, Claudia Niedermair, Katrin Winter
Grüne Handschrift in Lustenau - Impulse setzen, Ideen bringen, Umsetzung vorantreiben und kontrollieren
Kindergarten für Dreijährige |
07.09.2008
„Grüne Erfolge“
Nach dem hervorragenden Abschneiden bei der Gemeindewahl 2000 konnten die Grünen in Lustenau den Vizebürgermeister stellen und bekamen zwei wichtige Ressorts. Bernd Bösch wurde Wirtschaftsreferent und Thomas Mittelberger Gemeinderat für Umwelt und Landwirtschaft. Diese neuen Gestaltungsmöglichkeiten haben es den Grünen möglich gemacht, einen großen Teil ihres Wahlprogramms „7 Lösungen für Lustenau“ umzusetzen oder zumindest Akzente in die Richtung grüner Forderungen zu setzen.
Es muss natürlich bedacht werden, dass die Grünen mit 18% der Stimmen und 6 von 36 Sitzen in der Gemeindevertretung zwar eine für grüne Verhältnisse starke Position haben, aber weit von der Mehrheit entfernt sind. Alles, was die Grünen durchgesetzt haben, konnte nur durch Überzeugungsarbeit erreicht werden, denn immer benötigten wir zumindest eine weitere große Partei als Partner. Dies setzte natürlich auch Kompromisse voraus und inkludierte auch in wenigen Fällen das Scheitern grüner Anliegen. Sehr oft hatten die Grünen auch die Rolle der Impulsgeber oder Vorkämpfer und die Früchte der Umsetzung durften Andere ernten. Dennoch, die Liste „grüner Erfolge“ ist lang:
Wirtschaft - Zentrumsentwicklung
• 20 neue Geschäfte im Zentrum
• Samstagsmarkt
• Ausbau der Gastronomie
• Zentrumsförderung: Starthilfen für den Fachhandel
• Aufbau des Ortsmarketing, Teilnahme an Messen: Rhema, Dornbirner Messe, omnia vita
• Neue Arbeitsplätze in den Industriegebieten „Millenium Park“ und „Industrie Nord“
• Initiierung eines Leitsystems für die Betriebe
Soziales
• Initiierung des Gesundheits- und Sozialzentrums Schützengarten (Pflegeheim etc.)
• Einsatz für eine demenzgerechte Bauweise beim neuen Pflegeheim
• Neue Organisationsform der Altersheime (keine Privatisierung)
• Projekt „Bewusst Älter werden“ (Vorsorge Hausbesuche, Messe, Veranstaltungen)
Umwelt – Lebensqualität
• 4 Fotovoltaikanlagen
• Gemeindemehrheit erstmals gegen S 18
• Erneuerung Tschutterplatz, Sanierung Spielplatz Wiesenrain
• Ökologisches Bewirtschaftungskonzept für den Gutshof Heidensand
• Einrichtung eines Energiekoordinators
• Jährlicher Energiebericht aller öffentlichen Gebäude
• Vorbildliches Energiekonzept für die neue Pflegestation Schützengarten
• „Lustenauer Saft“ zur Förderung des Streuobstanbaus
• Abfallkalender
• Naturschutzgebiet Gsieg – Obere Mähder: Aufwertung zum Natura 2000Gebiet
• Erhaltung der Baumallee beim Parkbad
• Revitalisierung der letzten offenen Gewässer (Grindelkanal)
Bildung
• Einrichtung der zentralen Mittags- und Nachmittagsbetreuung für Pflichtschulkinder
• Einführung der Tagesbetreuung an Pflichtschulen
• Öffnung der Kindergärten für Dreijährige
• Einsatz für Betreuungsangebote für Kindergartenkinder im Sommer
• Einsatz für eine bessere Förderung der Erwachsenenbildung
Verkehr
a) Maßnahmen gegen die Belastungen durch den Durchzugsverkehr:
• Querungshilfen an der Bundesstraße
• Ablehnung der S 18 durch die Gemeindevertretung
• Bestellung eines Anwalts von Seiten der Gemeinde gegen die S 18
• Resolution gegen die Tagesvignette
• Resolution gegen die zweite Pfändertunnelröhre
• Ständiges Aufzeigen möglicher gefährlicher Verkehrsentwicklungen und Kampf gegen solche weiteren Belastungen
b) Verkehr in der Gemeinde
• Einrichtung eines Ortsbustickets, das aber leider nicht von der Gemeinde gefördert wird.
• Alle Buslinien verkehren nun im Halbstundentakt
• Die Straßenplanung erfolgt jetzt vermehrt mit externen Planern, die auch auf Straßengestaltung Wert legen – leider aber werden gemeindeintern diese Planungen z.T. verwässert.
• Tempo 40 innerorts wurde nach vielen Anläufen eingeführt
• Für die Radwege wird derzeit ein neues Konzept erarbeitet
• Ebenfalls nach vielen Bemühungen gelang es, an fast allen wichtigen Bushaltestellen ansprechende und kostengünstige Wartehäuschen zu errichten
Sport
• Einsatz für eine ausgewogene Sportförderung
• Forderung nach einer vernünftigen, kooperativen Nutzung von Sportstätten
• Gegen Kauf des FC Stadions – Durchsetzung einer außerbudgetären Finanzierung des FC-Stadionskaufs, um die finanzielle Transparenz zu wahren
Jugend
• Schaffung von 2 attraktiven Standorten für offene Jugendarbeit
• Anstellung einer qualifizierten Jugend- und Bildungskoordinatorin
• Impulse und Druck für eine moderne Jugendarbeit im Ausschuss
• Verweis einer rechtsradikalen Band aus Proberäumen der Gemeinde
Planung
• Endlich umfassende Überarbeitung des Flächenwidmungsplans durch qualifiziertes Büro
• Bebauungsplanung für eine Erweiterung des Millenium Parks (statt der Errichtung von Einkaufszentren)
4 „grüne“ Punkte in der Gemeindevertretung
Die Lustenauer Grünen haben für die Sitzung der Gemeindevertretung am kommenden Donnerstag vier Tagesordnungspunkte eingebracht:1. Korridorvignette |
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